My Molo - So beginnt alles...

13. Juni 2016
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Lesezeit: 2 Minuten
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Autor: AdminMyMolo
Der Prototyp - damals noch aus Holz und Stahl.

Der Prototyp - damals noch aus Holz und Stahl.

Musikfestivals, Open Air – darauf können die Freunde Nico Marotz, Mathias Schäfer und Fritz Ramisch nicht verzichten. Aber im Zelt übernachten? Dafür fühlen sich die Endzwanziger schon etwas "betagt". Aber deswegen ins Hotel? Sie hatten eine andere Idee: My Molo – mobile Lodges.

Irgendwann ist man einfach zu alt für ein Zelt. Diese Erfahrung machte auch Nico Marotz. Er war regelmäßig auf Musikfestivals, meist Open Air. Mehrere Tage, übernachtet wurde im Zelt. Einmal, erinnert sich Marotz, schüttete es wie aus Kübeln, man war spät dran und der Campingplatz auf dem Festivalgelände bereits ziemlich voll. Keine Gelegenheit, sich irgendwo unterzustellen. „Das Zelt haben wir im Regen aufgebaut, die Stimmung war im Keller.“ Kein guter Start für die Musikfreunde. Das musste besser gehen, dachte sich der heute 31-Jährige. Eine andere Art der Unterkunft musste her. Mehr Komfort, mehr Privatsphäre und kein Aufbaustress.

DSC07958Marotz, Ramisch und Schäfer schauten sich um. Festivalunterkünfte mit Ambiente und Komfort? Fehlanzeige. Hin und wieder gab es Baustellencontainer als Unterkunft. Also entwickelten sie eine Lodge, eine ca 1,40 x 2,30 x 3,00 Meter große Rückzugsmöglichkeit mit einem richtigen Bettpodest, exklusivem Zugang zu Öko-Toiletten, Ventilator, Stauraum, Klapptisch, abschließbar. Sogar Steckdose und Kühlschrank gibt es, bald auch Heizung. My Molo soll einmal ein ganz selbstverständliches Synonym für Festivalunterkunft werden. In einem Schrebergarten haben die drei Gründer den ersten Prototypen gebaut. Der war noch aus Holz, ein Werkstoff, der sehr viel auf Festivals eingesetzt wird. Reingeregnet hat es da noch, schmunzelt Fritz Ramisch, eigentlich Medienmanager und Online-Redakteur.

DSC08100(1)Inzwischen werden die Molos in Groß Kreutz gefertigt, aus Aluminiumhüllen in Holzoptik und mit Hartschaumkern, für eine optimale Klima- und Schalldämmung. 32 Lodges werden in diesem Jahr auf Festivals eingesetzt. 2018 sollen es schon 100 sein. Das positive Feedback von den ersten Festivals hat sogar die Gründer überrascht. Nicht nur die Gäste wollten darin übernachten, auch Veranstalter buchten die Molos vor und nach dem Event für ihre Mitarbeiter im Auf- und Abbau. Und auch für den Tourismus, Hochzeiten, Firmenfeiern oder Werbekunden sind die Unterkünfte interessant. Und die Ideen gehen den Gründern nicht aus: Indoor-Molo-Camping für den Winter, das Green-Camp mit Solar-Panels für die Molo-Dächer.

Rico Bigelmann

My Molo bringt mobile Unterkünfte direkt an den Ort des Geschehens. Wir schaffen temporären Wohnraum und einzigartige Übernachtungserlebnisse für Events, Festivals, Messen oder den nächsten Glampingurlaub am Wasser.
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