Wiesn Ratgeber: 5 Tipps für das Oktoberfest in München

6,2 Mio Besucher in drei Wochen: Die Wiesn in München sind nach wie vor ein absoluter Besuchermagnet. Das weltweit größte Volksfest lockt Gäste aus aller Welt an. Mit diesen 5 Tipps für das Oktoberfest bist du bestens gewappnet für deinen Oktoberfest-Besuch.

Wie bekomme ich beim Oktoberfest einen Tisch im Festzelt?

An den Wochenenden ist ohne Reservierung kaum etwas zu machen. Normalerweise musst Du bereits Monate vorher deine Reservierung für eines der begehrten Festzelte organisieren. Grundsätzlich müssen die Betreiber der Festzelte aber ein gewisses Kontingent an Plätzen freihalten. Beim Oktoberfest-Besuch unter der Woche hast du gute Chancen einen der begehrten Festzelt-Plätze zu ergattern. An den Wochenenden wird es schon deutlich schwieriger. Aber auch an Samstagen und Sonntagen ist ein Platz im Festzelt ohne Reservierung nicht vollkommen ausgeschlossen. Wer sich frühmorgens am Festzelt anstellt, kommt mit ein bisschen Glück ins Zelt oder hat den halben Vormittag umsonst gewartet. Wenn gar nichts anderes hilft, kannst du das Dirndl hochschnallen, die Rehaugen aufsetzen und mit etwas Überzeugungsarbeit, Verhandlungsgeschick und ein paar netten Scheinchen diskret und charmant beim Sicherheitspersonal um Einlass bitten.

Tipps für das Oktoberfest – Der beste Zeitpunkt für den Wiesn-Besuch

Wer den vollen Wiesn-Wahnsinn erleben will, muss an den Wochenenden hin. Gut beraten bist Du aber wenn du dem Wiesn-Trubel aus dem Weg gehst und von Montag-Donnerstag zwischen 10 und 16 Uhr aufs Oktoberfest gehst! Weniger Wartezeiten am Einlass, gute Chancen in ein Festzelt zu kommen und deutlich weniger betrunkene Wiesn-Touris. Unter der Woche gibt es sogar noch preisgünstige Zimmer – z.B. im Wies’n Camp das sogenannte Wiesn Loft von My Molo.

Tipps für das Oktoberfest – Etwas gmiatlicher: Die Oide Wiesn

Wer das Oktoberfest erleben will, wie es früher einmal war, der geht am besten auf die Oide Wiesn. Seit 2010 gibt es die Oide Wiesn, Nostalgie pur. Hier wird die Maß noch in Tonkrügen serviert, die Fahrgeschäfte sind günstiger und traditioneller und auch Familien mit Kinder kommen hier auf Ihre Kosten. Selbst die Maß ist ein paar Cent günstiger. Die Oide Wiesn befindet sich auf der Theresienwiese etwas abseits vom Trubel, der Eintritt kostet 3,00 Euro. Alle Infos & Tipps findet ihr hier >>

Tipps für das Oktoberfest – Outfit

Die Tracht ist beim Oktoberfest Pflicht. Wer in Jeans kommt wird komisch angeguckt. Dirndl & Lederhosen müssen nicht zwingend vom Trachtenfachhändler kommen aber bitte auch nicht aus der Karnevalabteilung. Mittlerweile kann man Trachten auch günstig ausleihen oder online kaufen. Einem erfahrenen Trachtler entgeht aber natürlich nicht, wenn ein Dirndl von der Stange kommt. Vorsicht: Lederhose mit Sneakers können ziemlich bescheuert aussehen. Trachtenkniestrümpfe und Trachtenschuhe machen schon einiges her und sind mitunter auch praktischer als weiße Sneakers. Bequem sollten die Schuhe auf jeden Fall sein, daher ein gut gemeinter Rat: Lauft die Schuhe vorher ein paar mal ein. Hut und Trachtenschmuck runden das Outfit ab. Bei den Damen kommt es u.a. darauf an, wie die Dirndlschleifen gebunden sind. Denn der Dirndlschleifen-Code signalisiert, wie kontaktfreudig man ist. Wer angebaggert werden möchte, trägt die Schleife der Dirndlschürze links. Damen, die liiert oder verheiratet sind, binden die Dirndlschleife rechts. Dirndlschleife hinten heißt: verwitwet oder Bedienung! Aber: Längst nicht jeder Oktoberfest-Besucher kennt diesen Code und so bewahrt Euch eine rechts gebundene Dirndlschleife noch lange nicht vor aufdringlichen Wiesn-Besuchern und plumpen Anmachsprüchen.

Tipps für das Oktoberfest – Unterkunft

Wenn Du die völlig überteuerten Hotels während der Wiesn-Zeit meiden willst, dann sind diese 5 Alternativen bestimmt interessant für Dich:

1.) Wiesn Camp

Das Wiesn Camp im Reitstadion Riem ist mittlerweile eine Oktoberfest-Institution: Hier findet ihr Zelte, Wohnwagen oder sogenannte Wiesn-Lofts – unsere Zweipersonen-Lodges mit Strom, Kühlschrank, Heizung etc ab 99,00 Euro/Nacht und Lodge für bis zu zwei Personen.

2.) Das The Tent
Das The Tent ist ein Low-Budget-Zeltplatz mit internationaler Ausrichtung.

3.) Hostival
Die Betreiber der Zeltstadt auf dem Campingplatz Thalkirchen – bezeichnen ihre Mehrbett-Zelte selbst als Hangover Hotel und so ist die Rezeption auch mit vollbusigen Rezeptionistinnen im Krankenschwester-Outfit besetzt.

4.) Wohnungstausch
Sharing is caring: Wenn du kein Problem damit hast, Fremde in deiner Wohnung übernachten zu lassen, ist ein Wohnungstausch auf Zeit vielleicht eine gute Alternative zum Hostel oder Hotel.

5.)  Couchsurfing & Airbnb
Wenn Du dich gern mit Locals umgibt und im Zweifel auch mit einem Couch-Schlafplatz oder Mini-Zimmer begnügen kann, dann sind Airbnb, Wimdu oder 9flats eine gute Option. Mittlerweile kosten aber auch Privatzimmer ein halbes Vermögen und so könnte Couchsurfing eine echte Alternative sein.

 

 

Kommentare