splash! 2016: Warum ein Hardcore-Festivalgänger Zelt gegen Festival-Lodge tauscht…

Was einen Hardcore-Festivalgänger dazu bewegt, das Zelt gegen eine Festival-Lodge einzutauschen? Molonese Nico hat nachgehakt…

 

splash!-Dauercamper Peter will künftig lieber komfortabel auskatern.

Wenn ein stillgelegter und verlassener Tagebau in der Nähe von Dessau zur Pilgerstätte von 20.000 Hip-Hop-Fans wird, ist splash!-Zeit. Eine Zeltstadt voller Bierburgen, Feierabend-Rapper, die auf Pappschildern Gratis-Umarmungen (free hugs) anbieten, süßlich riechende Rauchschwaden, die über den gesamten Camping-Platz ziehen, und aus Bluetooth-Boxen dröhnende Hip-Hop-Beats – ein ganz normales Festival-Wochenende.

Was für unsere Festival-Lodges Neuland war, ist für unseren Lodge-Gast Peter fast schon Gewohnheit: Peter kommt aus dem Pott, hat nen Schreibtisch-Job, ist bekennender Schalke-Fan und ist zum 17. Mal auf dem splash!-Festival. Was einen Hardcore-Festivalgänger wie ihn dazu bewegt, Zelt gegen Molo zu tauschen? „Bett, Ventilator, Kühlschrank – das hat schon was“, sagt Peter, dem das Summerjam-Festival vom vergangenen Wochenende noch in den Knochen steckt, im Interview mit Molonese Nico. Weil Hotels oft weit ab vom Schuss und mit nervigen Taxifahrten verbunden sind, haben er und sein Festival-Buddy Dominik sich dieses Mal für eine gemütliche Lodge entschieden. So ganz vom Camping kann sich der Hip-Hop-Fan aber doch nicht loseisen: Einen Pavillon hat er trotzdem dabei. Nach vier Tagen in der Lodge scheint Peter aber dem Zelt endgültig abgeschworen zu haben: Bei seiner Abreise lässt er den Pavillon einfach stehen.

Peter ist schon in so manch fremden Zelt aufgewacht. Bei seinem mittlerweile 17. splash!-Besuch gönnt er sich ein wenig mehr Komfort.

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